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Liebe Leserin, lieber Leser, chers amis, drodzy Przyjaciele,

ich will an dieser Stelle nicht auf den 8. November eingehen, das überlasse ich lieber den Experten, die während des Festivals mit Ihnen und uns die unglaublichen Ergebnisse der US-Wahl untersuchen werden (26.11., 14 Uhr, Eckermann Buchhandlung Weimar).

Sondern: Nach vorne schauen. Auf Jutta Hoffmann freuen, die grandiose Schauspielerin, die bei unserem Eröffnungspodium am 25.11. um 18 Uhr aus Hans Falladas "Kleiner Mann - was nun?" lesen wird. Zuhören, mitdenken: Wieviel 1930 steckt in 2016? Beim anschließenden Liederabend in der Notenbank eintauchen in die Salons und Kabaretts von Lemberg, Warschau, Berlin und Paris der 1920er Jahre. Dann alle Veranstaltungen besuchen, die interessieren, von Luther bis Twitter, Nietzsche bis Hessel, Sport bis Papst. Mitmischen. Ein großartiges Wochenende erleben, die Welt ein stückweit neu einordnen, die Karten neu mischen. Vielleicht gelingt es uns ja das eine oder andere Mal.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre 

Franka Günther



Nachgefragt
RG 28? Sagt zumindest der Redakteurin dieses Newsletters erst einmal nichts. Zum Glück klärt Regisseur Reinhard Günzler am kommenden Sonntag um 19 Uhr in der Eckermann-Buchhandlung auf.

Kommenden Sonntag werden Sie während der Aufführung Ihres Filmes „Kommen Rührgeräte in den Himmel?“ in Weimar zu Gast sein. Was erwarten Sie vom Weimarer Publikum?

Ich freue mich auf dieses Publikum besonders. Da der Film ja während des Geschichtsfestivals gezeigt wird und sogar im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung steht, muss das Publikum historisch interessiert sein. Mein Film enthält ja zwei Aspekte: Zum einen geht es um Nachhaltigkeit und zum anderen um die historische Dimension.

Wo sehen Sie die historischen Bezüge?
Es geht  - selbst bei einem Rührgerät - um DDR-Geschichte. Vielleicht ist der Film eine kleine Chance, den Menschen etwas von ihrem Selbstwert zurück zu geben. Der RG 28 ist eine von manchen Erfindungen, die Menschen in dieser DDR produziert und die heute noch Bestand haben.

Haben Sie auch einen solchen Mixer?
Natürlich habe ich den RG 28. Allerdings erst, seit ich an dem Film gearbeitet habe. Vorher hatte ich einen, der nur zwei Jahre überstanden hat. So ist der Film ja auch entstanden – ich bin von unserer Lebenswirklichkeit ausgegangen, in der alle paar Jahre die Elektrogeräte kaputt zu gehen scheinen und auch wirklich kaputt gehen. Das muss nicht sein. Der RG 28 ist in meinen Augen ein Symbol der Nachhaltigkeit.

Wie lange haben Sie für Ihren Film gearbeitet?

Alles in allem war das knapp ein Jahr. Ich habe einen Thüringer Produzenten in Suhl gefunden, der das Risiko dieses Films eingegangen ist. Ich denke, das Risiko hat sich gelohnt.

Das meinen Sie eher inhaltlich denn finanziell.
Auf jeden Fall. Der Film war eine Herzensangelegenheit von mir und ist nicht des Geldes wegen entstanden. Wenn man in Deutschland mit Filmemachen reich werden will, muss man Serien wie „Hinter Gittern“ drehen.

Sie haben das tatsächlich getan und einige Folgen der Serie „Hinter Gittern – der Frauenknast“ erarbeitet. Wie kommt man von einer solchen Serie zum Dokumentarfilm?
Ich arbeite ja bereits seit 1986 in der Filmbranche. Seither stehen in meinem Kalender immer auch Dokumentarfilme. Doch mit Dokumentationen verdient man – im Gegensatz zu Serien – nicht wirklich Geld. Mit der Serie habe ich mir ein wenig die Rente gesichert.  

Das Interview führte Esther Goldberg. Die ausführliche Interview-Version finden Sie
 hier... 

Ausstellung in der Eckermann-Buchhandlung
Ein (Blick) - der Vergangenheit eine Zukunft geben
Buchenwald im fotografischen Blick von jungen Spaniern und Deutschen

Der Verein zur Erinnerung an „Mauthausen und andere Lager“ aus Villanova in der Nähe von Barcelona hat zum zweiten Mal den Preis Marcel.li Garriga ausgelobt. Junge Spanier fotografieren ehemalige Konzentrationslager wie Mauthausen, Dachau oder auch Buchenwald. Im Rahmen der Partnerschaft mit dem Goethe-Gymnasium Weimar nehmen erstmals Weimarer Schüler an diesem Wettbewerb teil und geben ihren ganz persönlichen, künstlerisch verarbeiteten Blick auf das ehemalige Konzentrationslager auf dem Ettersberg wieder. Eine spanisch-deutsche Jury wählt die 20 besten Fotos aus, die während des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte ausgestellt werden.

Ticker 
Aktuelles auf einen Blick: 

Samstag, 12 Uhr, Eckermann Buchhandlung Weimar
Für das Podium "Welche Rolle können Intellektuelle und ihre Zukunftsentwürfe in der heutigen Gesellschaft spielen?" musste Frau Prof. Dr. Gilcher-Holtey leider kurzfristig absagen. An ihrer Stelle diskutiert nun Dr. Eva Oberloskamp (Institut für Zeitgeschichte München)

Sonntag, 13 Uhr, Eckermann Buchhandlung Weimar

Es wird sportlich. Der Trainer von Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt kommt zum Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. Kurzfristig hat Stefan Krämer zugesagt, mit über "Sport als Ersatzreligion?" zu diskutieren."
 
Alle Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Website...


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"Botschafter" in Weimars Innenstadt
Installationen und Aktionen rund um das Festivalthema "Glauben, Wissen, Werte" 


Zum zweiten Mal kooperiert das Geschichtsfestivals mit Geschäften der Weimarer Innenstadt: Die „ReGalerie“, das „SchauSchau“, die „Tee Boutique“, Der "Kirchenladen", "Schmuck & Design" sowie der Wein- und Spirituosenladen „Vom Fass“ werden besondere „Botschafter“ des Rendez-vous in der Zeit kurz vor dem Festival und am Wochenende des 25. - 27.11. sein.

Freitag, 16 Uhr | Teeboutique und Delikates, Windischenstraße 23
"UnGlaublich - aber wahr" Teezeremonien der Welt

Samstag, 14 Uhr | Vom Fass, Kaufstaße 18
"WissensWerte(s) - Wertvoller Genuss" Informatives und Verkostung

Sonntag, 15 Uhr | ReGalerie, Kaufstraße 7
"WissensSchatz"
Vernissage mit Schmuckdesign und Malerei

bis Sonntag, 27.11. | SchauSchau, Eisfeld/Teichgasse 4 | Kirchenladen, Herderplatz 6 | Schmuck & Design, Frauenplan 7
"GlaubensSätze" Installation mit Texten von Michael Geyersbach zum Festivalthema "Glauben, Wissen, Werte"




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