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Liebe Leserin, lieber Leser, chers amis, drodzy Przyjaciele,

im Laufe der Jahre - wir sind schon im neunten! - haben viele Menschen unser Team bereichert und inspiriert. Wenn wir acht uns wieder jeden Mittwochabend sehen und planen und umsetzen, was unser wissenschaftlicher Beirat angedacht hat, passiert im Kleinen genau das, was ich mir auch von unserem Festival erhoffe: Wir kommen gemeinsam auf neue Ideen, blicken vor und zurück, denken um, inspirieren und haben am Schluss ein konkretes Ergebnis vorzuweisen, das seinen Schwung hoffentlich in den Festival-Tagen mit Ihnen teilt.

Das diesjährige Thema unseres Festivals, AUF AUGENHÖHE?! Beziehungsgeschichte(n), findet auch in unserem kleinen Kreis seinen Niederschlag; seien es verschiedene Arten der Kommunikation, unsere (Wunsch-)Vorstellungen voneinander, der gegenseitige Respekt oder unsere mittlerweile miteinander verwobenen Lebensläufe. Ganz klar: Beziehungen gestalten unser Leben und unsere Politik. Doch scheint es auf innen- und außenpolitischer Ebene nicht mehr rund zu laufen. Die Kriege, sozialen, politischen oder wirtschaftlichen Krisen der Welt haben nicht (mehr) nur lokale Bedeutung, sondern gehen uns alle an. Flüchtlinge, Klimawandel, Währungskrisen, Brexit, Trump, das Aufblühen populistischer Strömungen und die schleichende Wiederkehr autokratischer Regierungsformen sind nur einige der Dauerthemen. Staatsmänner verweigern das bilaterale Gespräch, Menschen fühlen sich vom politischen Leben ausgeschlossen und ziehen sich ins Private zurück.
Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte fragt 2017, wie Beziehungen politischer, wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Art in Geschichte (und Gegenwart) untereinander, gegeneinander, mit- und zueinander agieren. Gerade hier ist der Blick in die Geschichte hilfreich und von höchster Dringlichkeit. Denn nur allzu häufig sind die Ursachen und Entwicklungen aktueller Phänomene in der Vergangenheit zu suchen und der Blick in die Geschichte kann manche Alltagsdiagnose relativeren. In jedem Fall aber ist er ein Erkenntnisgewinn für die Gegenwart.

+++Save the Date: 10.-12.11.2017+++ Thema: Auf Augenhöhe ?!- Beziehungsgeschichte(n)++ Erste Programmpunkte unseres neunten Festivals sind online +++


Wie jedes Jahr gilt: Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Meinung! 
Herzlich

Ihre 
Franka Günther

Unser Team - Ihre Ansprechpartner 2017

PROJEKTLEITUNG: Franka Günther (info@weimarer-rendezvous.de)
PROJEKTASSISTENZ: Susanne Heine, Claudia Frank
LOGISTIK: Julia Korrek, Isabell Maaß
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Katrin Niemann
PRESSEARBEIT / NEWSLETTER: Annette Börger, Dr. Franziska Müller
(presse@weimarer-rendezvous.de)  

Foto rechts: Unser Team 2016 (v.l.: Susanne Heine, Claudia Frank, Franka Günther, Isabell Maaß, Katrin Niemann)

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Programmtipp  

DEMOKRATIE 20.17 
Selbstreinigung oder Selbstzerstörung?  


12.11., 11:00 Uhr | Eckermann-Buchhandlung Weimar

Dr. Radosław Marek Buraczyński (Dresden), Prof. Dr. Catherine Colliot-Thélène (Rennes), Dr. Jörn Retterath (München, angefragt) u.a. , Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht (Dresden)

Man hört es von den Dächern pfeifen: Die westliche Demokratie ist in der Krise. Doch fällt die Diagnose schwer. Kranken wir an der allgemeinen Undurchschaubarkeit der Verhältnisse, der Globalisierung oder einer umfassenden Eliten- und Staatsverdrossenheit? Hat „das Volk“ „die Politik“ aus den Augen verloren oder diese ihr Gegenüber, die Gesellschaft? Wie aber erreichen wir eine neue Augenhöhe zwischen allen politisch Verantwortlichen, mündigen Bürgern und den in der Tat hoch problematischen Verhältnissen unserer Zeit? Sind Trump, Macron, Orban und Merkel „alternativlos“? Oder „schaffen wir das?“




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